Die Studentenproteste & der Sinn dahinter
Zu den aktuellen Studentenprotesten gibt es in der Bevölkerungen zwei verschiedene Meinungen. Die Einen stimmen den Protesten zu und die Anderen denken, dass die Protestierenten lieber weiter studieren sollten. Natürlich könnten die Studierenden so weiter machen wie bisher, das Gegebene hinnehmen und ständig wiederholen, dass Missstände zur Tagesordnung gehören, aber macht das viel Sinn?
Wie so oft in der heutigen Zeit, ist die Regierung nicht Willens soziale Probleme zu bekämpfen, wenn sie nicht Angst vor Problemen hat. Für die Wirtschaft war innerhalb von zwei Wochen Hilfe in Milliardenhöhe da und es war nicht aus einem Ministerium zu hören, dass man erst Geld dafür suchen muss. Nun sagen die jungen Menschen Österreichs, dass die seit Jahrzehnten vernachlässigten Universitäten nicht mehr den heute nötigen Standards entsprechen und es muss nach 40 Millionen Euro gesucht werden.
Es fehlt die Bereitschaft der Regierenden hier Abhilfe zu schaffen. Also warum nicht protestieren. Schon die Geschichte zeigt, dass Studenten die Revolutionen der Vergangenheit getragen haben und die Missstände in Ländern angeprangert haben. Andere Gessellschaftsteile haben gar nicht die Möglichkeit, auf Grund ihrer sozialen Verantwortung, wochenlang eine Meinung standhaft zu vertreten.
Es ist wichtig und einer der Grundsätze unserer Demokratie, dass man seine Meinung frei äussern darf und auch so Probleme ansprechen die unser Staat nun mal hat. Es gibt noch viele Dinge, wie die Probleme der Universitäten, die es verdient hätten für sie zu protestieren, wahrscheinlich wäre unsere Demokratie dann effektiver, doch wir leben heute in einer mentalen Versklavung, in der Medien die Meinungsbildenden Organe sind und die Menschen nicht mehr aufschreien, sondern sie empfinden die Regierungen wieder als eine Art Herrschergeschlecht.
In ganz Europa haben sich zwei Parteiensysteme durchgesetzt und diese regieren seit bestand der Demokratien abwechselnd. Diese Art und Weise der Politik hinterlässt ein Vakuum in den Menschen. Ein Gefühl der Leere und Machtlosigkeit. Wie soll man sich in solch einer Situation anders helfen als auf die Straße gehen und dagegen zu Stimmen. Auch wenn man diesen Protesten kritisch gegenüber steht, sollte man sehen, dass wir hier wieder die Möglichkeit nutzen den Mächtigen unsere Meinung zu sagen, was in der heutigen Zeit wieder öfter der Fall sein sollte.
Die Studenten gehen hier mit einem guten Bespiel voran, denn wenn niemand beginnt die Probleme unseres Landes anzusprechen, dann werden die Politiker der Regierenden Parteien weiter Blauäugig zu Ihrem Besten bestimmen was mit unserem Land geschieht. Deshalb hat die ganze Sache Sinn und bitte ich um die Solidarität mit der der Zukunft dieses Landes, den jungen Menschen.